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Regel Nr. 1 der Cybersicherheit: Verdrängung ist keine Strategie.

Regel Nr. 1 der Cybersicherheit: Verdrängung ist keine Strategie.
Regel Nr. 1 der Cybersicherheit: Verdrängung ist keine Strategie.
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*Regel Nr. 1 der Cybersicherheit

Verdrängung ist keine Strategie.

Berlin/Potsdam – Während russische Hacker ihre Krallen schärfen, ist Deutschland noch damit beschäftigt, den Werkzeugkasten zu suchen. Sicherheitsbehörden im Westen – darunter BND, BfV und BSI – haben kürzlich gemeinsam gewarnt: Die russische Militäreinheit GRU 26165 (auch bekannt als Fancy Bear, APT28 oder Forest Blizzard – je nach Codename) nimmt gezielt westliche Transport- und Logistiknetzwerke ins Visier. Warum? Um Lieferketten in Richtung Ukraine auszuspionieren – und potenziell zu sabotieren.

Die Methoden reichen von gehackten IP-Kameras in Grenz- und Hafenregionen bis hin zu koordinierten Brandanschlägen auf Lieferketten. Das Ziel: Störung und Desinformation. Laut Verfassungsschutz führt Russland diese Aktivitäten unabhängig von möglichen Waffenstillständen fort – Europa wird nicht als Partner, sondern als strategischer Gegner betrachtet.

Auch im deutschen Energiesektor ist die Lage kaum beruhigender. Cyberangriffe nehmen deutlich zu. Übertragungsnetzbetreiber wie 50Hertz und Amprion berichten von täglichen Bedrohungen – halten sich aber bedeckt, was ihre Abwehrmaßnahmen angeht. Die offizielle Statistik? Überraschend … optimistisch. Laut Bundesinnenministerium (auf Basis von BSI-Daten) gab es zwischen 2020 und 2024 null Cyberangriffe auf große Netzbetreiber. Energieexperten nennen das entweder lächerlich. Oder beängstigend. Vielleicht beides.

NIS-2: Besser spät als sicher

Um EU-Vorgaben umzusetzen, hat das Bundeskabinett inzwischen die nationale Umsetzung der NIS-2-Richtlinie beschlossen – ein Cybersicherheitsrahmen, der rund 30.000 Unternehmen in Bereichen wie Energie, Gesundheit, Transport, Finanzen und digitale Infrastruktur schützen soll.

Das Problem: Die EU-Frist lief bereits im Oktober 2024 ab – und Deutschland hat sie deutlich verpasst. In Brüssel läuft inzwischen ein Vertragsverletzungsverfahren. Und ein verwandtes Gesetz – das sogenannte KRITIS-Dachgesetz, gedacht zum besseren Schutz kritischer Infrastrukturen vor Sabotage und Katastrophen – steckt wegen der vorgezogenen Neuwahlen im Februar weiterhin fest.

Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) betont zwar die „Dringlichkeit“. Nur eben ohne konkreten Zeitplan.

Fazit

Deutschland steht vor einem digitalen Schlachtfeld – reagiert aber mit analogen Reflexen. Während Russland koordinierte Cyberangriffe fährt, antwortet Deutschland mit verspäteter Gesetzgebung, fragmentierten Meldesystemen und schwer nachvollziehbaren Statistiken.

Oder, ganz direkt gesagt:
Die Bären sind im Netzwerk.
Die Wachhunde bauen noch den Zaun.
Und irgendwo in Berlin startet jemand gerade eine Firewall von 2007 neu.

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Sources: https://www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Presse/Pressemitteilungen/Presse2025/250730_NIS-2-Regierungsentwurf.html
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/sicherheit-energiebranche-geraet-in-den-fokus-von-cyber-attentaetern/100143861.html?_gl=1*sojvlu*_up*MQ..*_gs*MQ..&gclid=EAIaIQobChMI0ePY0PPojgMVw5GDBx2CDwnzEAAYASAAEgID9vD_BwE
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/westliche-staaten-schlagen-wegen-russischen-cyberattacken-alarm/100129827.html?_gl=1*claw09*_up*MQ..*_gs*MQ..&gclid=EAIaIQobChMI0ePY0PPojgMVw5GDBx2CDwnzEAAYASAAEgID9vD_BwE

*Dieser Artikel wurde unter Betrachtung aktueller Marktgeschehnisse mit Hilfe von ChatGPT erstellt. Die Prompt-Erstellung und Supervision des Artikels erfolgte durch den Autor, der hierin seine Meinung repräsentiert sieht. 

 

Über den Autor:

Michael Martens ist CEO von RIEDEL Networks und Autor zahlreicher Fachartikel, Branchenstatements und Kommentare in einschlägigen Publikationen. Mit einem klaren Blick für technologische Entwicklungen und deren Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft ordnet er regelmäßig aktuelle Themen ein und bezieht Stellung zu zentralen Fragen der digitalen Infrastruktur.Michael Martens CEO von RIEDEL Networks hockt in einer weißen Box und hält einen roten Football mit „RIEDEL“-Aufschrift. Trägt weißes Hemd, blaue Jeans und weiße Sneaker mit roten Details.

Von Zeit zu Zeit juckt es ihn jedoch in den Fingern: Dann verlässt er die klassische Fachkommunikation und greift aktuelle Marktgeschehnisse in Form einer Glosse oder eines satirischen Kommentars auf. Mit feiner Ironie und einem Hang zur Zuspitzung nimmt er dabei branchenspezifische Trends, politische Entscheidungen und technologische Absurditäten unter die Lupe – stets mit dem Ziel, Denkanstöße zu liefern und gewohnte Perspektiven augenzwinkernd zu hinterfragen.

Für diese Ausflüge in die satirische Kommentierung greift er gelegentlich auch auf die Unterstützung von ChatGPT zurück – stets mit eigener konzeptioneller Steuerung, redaktioneller Überarbeitung und klarer inhaltlicher Verantwortung.

Seine Beiträge bewegen sich dabei bewusst an der Schnittstelle von Fachwissen und Humor – und laden dazu ein, auch komplexe Themen einmal aus einer ungewohnten Perspektive zu betrachten.

 

Über RIEDEL Networks

RIEDEL Networks ist ein in Privatbesitz befindlicher, globaler Netzwerkanbieter, der sich auf maßgeschneiderte Netzwerke konzentriert. Wir sind im Gartner Magic Quadrant für Global WAN Services als Nischenanbieter gelistet, der auf mittelständische internationale Unternehmen und den Medien- und Veranstaltungssektor spezialisiert ist. Mit unserem eigenen globalen Backbone unterstützen wir Unternehmen dabei, weltweit vernetzt zu sein. Unsere Dienstleistungen umfassen Internetverbindungen, MPLS, SD-WAN, SASE, Cloud Connect, Security und vieles mehr. Unsere Kunden stammen aus verschiedenen Branchen und schätzen Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit. RIEDEL Networks ist ein 100%iges Unternehmen der RIEDEL Communications Gruppe in Wuppertal, Deutschland, und ist vollständig im Privatbesitz von Thomas Riedel.

 
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