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Die IT-Zauberer oder warum DIY nicht die Lösung ist
*Die IT-Zauberer oder warum DIY nicht die Lösung ist Der Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens war ein Mann von außergewöhnlicher...
Die Netze der EU hatten ein ereignisreiches Jahr: 188 meldepflichtige Telekommunikationsvorfälle – ein Rekordwert. Gleichzeitig mussten Nutzer nur etwa halb so lange warten, bis „das Licht wieder anging“, verglichen mit 2023. Es scheint, als würden Europas digitale Klempner Lecks schneller beheben, auch wenn ständig neue entstehen.
Die Hauptursachen bleiben hartnäckig vertraut: Systemausfälle (60 %) und menschliches Versagen (19 %). Auch die Natur zeigte sich von ihrer wilden Seite, überflutete Leitungen und beschädigte Masten – mit neunmal so vielen Störungen wie im Vorjahr. Böswillige Angriffe machten nur 8 % aus – wobei ein besonders spektakulärer Vorfall dazu führte, dass ein großer paneuropäischer Anbieter plötzlich Schwierigkeiten hatte, Verbindungen herzustellen. Namen nennen wir nicht, aber sagen wir so: Es hatte mit einem geschniegelt wirkenden Pferd zu tun – und sorgte für reichlich „Wiehern“ unter den Kunden.
Deutschland spiegelt das gesamteuropäische Bild wider: hohe Alarmbereitschaft und hohe Kosten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt vor einem „besorgniserregenden“ Bedrohungsniveau, während die Schäden durch Cyberkriminalität jährlich deutlich über hundert Milliarden Euro liegen. Ein Beweis dafür, dass selbst die industrielle Lokomotive der EU nicht unverwundbar ist.
Während dies die Telekommunikationslage beschreibt, weitet ENISAs Bericht „State of Cybersecurity in the Union 2024“ den Blick auf die gesamte digitale Welt. Das Fazit: Bedrohungsniveau „erheblich“. Ransomware- und DDoS-Angriffe führen die Liste an, Hacktivisten zeigen sich besonders einfallsreich, und Angriffe auf Lieferketten sind der neueste Trend. Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen – heiße Kriege, kalte Desinformation und KI-gestützte Fälschungen – ist klar: Das Cyberwetter in Europa bleibt wechselhaft.
Dennoch gibt es Fortschritte. Der EU Cybersecurity Index liegt bei 62,65 von 100 Punkten und zeigt eine gewisse Annäherung zwischen den Mitgliedstaaten. Die Bürger haben ihre Cyberhygiene verbessert (93 % geben an, ihr Onlineverhalten aus Sicherheitsgründen angepasst zu haben), doch nur 46 % verfügen über grundlegende digitale Kompetenzen – hier besteht also noch Nachholbedarf. Politisch stehen mit NIS2, dem Cyber Resilience Act und dem geplanten Cyber Solidarity Act mehr Instrumente zur Verfügung als je zuvor – vorausgesetzt, sie werden koordiniert eingesetzt.
Das Fazit für 2024 ist typisch britisch: „good news / could-do-better“. Mehr gemeldete Vorfälle, aber weniger Ausfallzeiten; stärkere Gesetze, aber auch raffiniertere Gegner. Europas digitale Abwehr wird robuster. Und auch wenn gelegentliche mysteriöse Ausfälle die Kunden weiterhin unruhig machen, ist die Gesamtentwicklung – man darf es wohl sagen – durchaus ermutigend.
CU auf der it-sa – Home of IT Security im Oktober, Stand 7A-619 in Halle 7A
Sources: https://www.enisa.europa.eu/sites/default/files/2025-07/ENISA_Telecom_Security_Incidents_2024_en_1.pdf,
https://www.enisa.europa.eu/sites/default/files/2024-11/2024%20Report%20on%20the%20State%20of%20the%20Cybersecurity%20in%20the%20Union.pdf
*Dieser Artikel wurde unter Betrachtung aktueller Marktgeschehnisse mit Hilfe von ChatGPT erstellt. Die Prompt-Erstellung und Supervision des Artikels erfolgte durch den Autor, der hierin seine Meinung repräsentiert sieht.
Michael Martens ist CEO von RIEDEL Networks und Autor zahlreicher Fachartikel, Branchenstatements und Kommentare in einschlägigen Publikationen. Mit einem klaren Blick für technologische Entwicklungen und deren Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft ordnet er regelmäßig aktuelle Themen ein und bezieht Stellung zu zentralen Fragen der digitalen Infrastruktur.
Von Zeit zu Zeit juckt es ihn jedoch in den Fingern: Dann verlässt er die klassische Fachkommunikation und greift aktuelle Marktgeschehnisse in Form einer Glosse oder eines satirischen Kommentars auf. Mit feiner Ironie und einem Hang zur Zuspitzung nimmt er dabei branchenspezifische Trends, politische Entscheidungen und technologische Absurditäten unter die Lupe – stets mit dem Ziel, Denkanstöße zu liefern und gewohnte Perspektiven augenzwinkernd zu hinterfragen.
Für diese Ausflüge in die satirische Kommentierung greift er gelegentlich auch auf die Unterstützung von ChatGPT zurück – stets mit eigener konzeptioneller Steuerung, redaktioneller Überarbeitung und klarer inhaltlicher Verantwortung.
Seine Beiträge bewegen sich dabei bewusst an der Schnittstelle von Fachwissen und Humor – und laden dazu ein, auch komplexe Themen einmal aus einer ungewohnten Perspektive zu betrachten.
RIEDEL Networks ist ein in Privatbesitz befindlicher, globaler Netzwerkanbieter, der sich auf maßgeschneiderte Netzwerke konzentriert. Wir sind im Gartner Magic Quadrant für Global WAN Services als Nischenanbieter gelistet, der auf mittelständische internationale Unternehmen und den Medien- und Veranstaltungssektor spezialisiert ist. Mit unserem eigenen globalen Backbone unterstützen wir Unternehmen dabei, weltweit vernetzt zu sein. Unsere Dienstleistungen umfassen Internetverbindungen, MPLS, SD-WAN, SASE, Cloud Connect, Security und vieles mehr. Unsere Kunden stammen aus verschiedenen Branchen und schätzen Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit. RIEDEL Networks ist ein 100%iges Unternehmen der RIEDEL Communications Gruppe in Wuppertal, Deutschland, und ist vollständig im Privatbesitz von Thomas Riedel.
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