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OOPS H1‑2026 – Der „hätte ich das mal früher gewusst“-Report

OOPS H1‑2026 – Der „hätte ich das mal früher gewusst“-Report
OOPS H1‑2026 – Der „hätte ich das mal früher gewusst“-Report
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OOPS H1-2026 Report

Ransomware, Datendiebstahl und KI-gestützte Angriffe prägen die aktuelle Bedrohungslage

RIEDEL Networks analysiert über 180 IT-Sicherheitsvorfälle im ersten Halbjahr 2026 und zeigt, warum Cyber-Resilienz heute zur strategischen Führungsaufgabe und zur Voraussetzung für die Handlungsfähigkeit von Organisationen geworden ist.

Butzbach, 12. August 2026 – RIEDEL Networks, Anbieter von maßgeschneiderten IT-Security- und Netzwerkdienstleistungen, veröffentlicht seinen aktuellen Report mit über 180 dokumentierten IT-Sicherheitsvorfällen aus dem ersten Halbjahr 2026. Die Auswertung macht deutlich, dass Cyberangriffe längst zur wirtschaftlichen Realität gehören. Betroffen sind heute Organisationen jeder Größe und Branche. Gleichzeitig gehen Experten von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus, da viele Vorfälle unentdeckt bleiben oder nicht öffentlich gemeldet werden.


Der Report zeigt, dass Ransomware auch 2026 zu den größten Cyberbedrohungen zählt. Gleichzeitig hat sich das Angriffsmuster weiterentwickelt: Ransomware und Datendiebstahl gehen heute meist Hand in Hand. In fast drei Viertel aller untersuchten Fälle wurden Daten bereits vor der Verschlüsselung exfiltriert. Dabei beschränken sich die Täter nicht mehr nur noch auf die Verschlüsselung von Systemen. Sie entwenden sensible Informationen – teilweise im dreistelligen Gigabyte- bis Terabyte-Bereich – kündigen deren Veröffentlichung auf Leak-Seiten an, belegen ihre Forderungen mit Screenshots oder veröffentlichen die Daten unmittelbar. Kurze Fristen, öffentliche Darknet-Listungen und die Androhung von Datenleaks erhöhen den Druck auf betroffene Organisationen erheblich.


Der zunehmende Einsatz Künstlicher Intelligenz verschärft die Bedrohungslage zusätzlich. Phishing-Kampagnen, Social-Engineering-Angriffe und die Vorbereitung komplexer Cyberangriffe lassen sich dadurch schneller, gezielter und überzeugender umsetzen. Zugleich werden digitale Abhängigkeiten zunehmend zum Risikofaktor: Angriffe auf IT-Dienstleister, Logistikunternehmen, Abrechnungsstellen, Facility-Dienstleister oder Softwareanbieter können sich auf zahlreiche weitere Organisationen entlang der Liefer- und Wertschöpfungskette auswirken. Besonders kritisch sind dabei nicht nur die unmittelbaren Folgen des Angriffs, sondern auch die Auswirkungen auf Geschäftsprozesse, Lieferketten, Kundenbeziehungen und das öffentliche Vertrauen.

„Cyberangriffe gehören heute zum Tagesgeschäft. Entscheidend ist nicht mehr, ob eine Organisation angegriffen wird, sondern wie gut sie darauf vorbereitet ist“, sagt Timo Imbrogno Director Marketing von RIEDEL Networks. „Cyber-Resilienz ist deshalb eine Führungsaufgabe – sie entscheidet über Kontrollverlust oder Handlungsfähigkeit.“

 

Zentrale Erkenntnisse des Reports:
•    Ransomware bleibt die dominierende Angriffsform: Mit 76,1 Prozent steigt der Anteil deutlich (32,5 Prozent in H2-2025) und bleibt eine der häufigsten Methoden. Zunehmend tritt Ransomware in Kombination mit gezieltem Datendiebstahl auf (63,6 Prozent), während das Eindringen in bestehende IT-Infrastrukturen nahezu immer den Ausgangspunkt bildet.

•    Cyberkriminelle dominieren das Angreiferbild: Mit rund 91 Prozent stellen finanziell motivierte Cyberkriminelle weiterhin die mit Abstand größte Angreifergruppe (86,95 Prozent in H2-2025), während staatliche Akteure, die zunehmend alltägliche Kommunikationsplattformen für Spionagezwecke nutzen, leicht an Sichtbarkeit gewinnen. 

•    Industrie, Gesundheit & Soziales und Logistik & Transport besonders betroffen: Angriffe konzentrieren sich weiter deutlich auf Industrieunternehmen (rund 32 Prozent; 34,6 Prozent in H2-2025). Gesundheit & Soziales (rund 11 Prozent) tritt als eigenständig stark betroffener Sektor hervor. Ebenso gewinnt Logistik & Transport (rund 9 Prozent) an Sichtbarkeit.

•    Doppelerpressung als Standardmuster: Cyberangriffe werden zunehmend systematischer und arbeitsteiliger organisiert. Insbesondere Ransomware-Gruppen agieren heute kampagnenartig und branchenübergreifend, sodass kein Wirtschaftszweig mehr als zu klein oder unbedeutend gilt, um ins Visier von Angreifern zu geraten.



OOPS H1-2026 Mockup

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Der Report ordnet die daraus resultierenden Schadensfelder ein und unterstützt Unternehmen dabei, aktuelle Entwicklungen einzuordnen, wiederkehrende Schwachstellen zu erkennen und ihre Cyber-Resilienz gezielt zu stärken. Die aktuelle Bedrohungslage wird von wenigen besonders aktiven Ransomware-Gruppen geprägt. Allein Qilin und Akira sind für knapp die Hälfte der erfassten Ransomware-Vorfälle verantwortlich. Gleichzeitig zeigt sich eine zunehmende Fragmentierung des Ökosystems: Neben den dominierenden Akteuren traten auch Gruppen wie Safepay und Thegentlemen durch zahlreiche Angriffe in Erscheinung. Insgesamt wurden Aktivitäten von mehr als 20 verschiedenen Ransomware-Gruppen beobachtet.


Ziel des Reports ist es nicht, betroffene Unternehmen öffentlich zu benennen. Stattdessen werden Muster, Ursachen und Auswirkungen der Vorfälle ausgewertet, um daraus konkrete Handlungsempfehlungen und Best Practices abzuleiten. Aus diesem Grund verzichtet RIEDEL Networks auf die Nennung einzelner Unternehmensnamen.


Der vollständige OOPS H1-2026 Report steht ab sofort hier zum Download bereit.

 

Über RIEDEL Networks

RIEDEL Networks ist ein in Privatbesitz befindlicher, globaler Netzwerkanbieter, der sich auf maßgeschneiderte Netzwerke konzentriert. Wir sind im Gartner Magic Quadrant für Global WAN Services als Nischenanbieter gelistet, der auf mittelständische internationale Unternehmen und den Medien- und Veranstaltungssektor spezialisiert ist. Mit unserem eigenen globalen Backbone unterstützen wir Unternehmen dabei, weltweit vernetzt zu sein. Unsere Dienstleistungen umfassen Internetverbindungen, MPLS, SD-WAN, SASE, Cloud Connect, Security und vieles mehr. Unsere Kunden stammen aus verschiedenen Branchen und schätzen Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit. RIEDEL Networks ist ein 100%iges Unternehmen der RIEDEL Communications Gruppe in Wuppertal, Deutschland, und ist vollständig im Privatbesitz von Thomas Riedel.

 

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